Flugangst – was tun?

Unter Flugangst leiden sehr viele Menschen, laut des Deutschen Flugangst-Zentrums ist jeder dritte Deutsche von dieser Angst betroffen. Die Symptome äußern sich verschieden, manchen wird schlecht, andere bekommen feuchte Hände, Herzrasen, Schwindel, innere Unruhe und bei manchen treten verschiedene der genannten Symptome zusammen auf. Für die Flugangst gibt es zum Beispiel folgende Gründe: Höhenangst, Angst vor einem Kontrollverlust, Angst vor einem Flugzeugabsturz, Misstrauen gegenüber dem Piloten usw. Die Flugangst kann einige Tage vor einer Flugreise auftreten oder auch direkt vor dem Flug.

Natürlich können Flüge wie zum Beispiel Flugreisen vermieden werden, aber manchmal ist ein Flug wie zum Beispiel aus beruflichen Gründen unabdingbar. Betroffenen Personen kann durch spezielle Seminare geholfen werden. Bei diesen Seminaren, die in der Regel in Gruppen stattfinden, wird analysiert woher die Angst kommt. Es wird auf die psychischen und körperlichen Aspekte der Angst eingegangen. Die Teilnehmer erhalten Hintergrundinformationen zur Flugtechnik. Neben diesen Punkten erhalten die Teilnehmer eine Anleitung zu aktiven Angstbewältigungsmethoden, wie zum Beispiel Entspannungstechniken, Veränderung der bisherigen Wahrnehmungs- und Gedankenmuster. Am Ende eines Flugangst-Seminars werden die Teilnehmer in der Regel mit dem fliegen konfrontiert, dies geschieht zum Beispiel durch einen Linien-Flug und dieser Flug wird von einem Psychologen begleitet. Seminare zur Flugangstbewältigung werden zum Beispiel von der Agentur Texter-Millott in Zusammenarbeit mit der Lufthansa angeboten.

Neben den speziellen Seminaren gibt es auch Entspannungsübungen die zu Hause durchgeführt werden können, wie zum Beispiel Entspannungstechniken aus dem Yoga-Bereich. Es gibt auch Produkte aus der Naturheilkunde die bei der Bewältigung der Flugangst hilfreich sind, allerdings ist hier oft eine Unterstützung durch einen Psychologen empfehlenswert.