Fettleibigkeit versus Bulimie

Wenn die Sprache von Adipositas ist, dann wird über die so genannte Fettleibigkeit gesprochen. Es handelt sich dabei um ein Übermaß an Fettgewebe, das zu einer Beeinträchtigung der Gesundheit führt. Mit Hilfe eines Körpermasseindex erfolgt die Klassifizierung der Fettleibigkeit. Es wird allerdings nicht nur auf den Körpermasseindex geachtet, sondern auch wie die Fettverteilung aussieht. Ist die Fettverteilung eher Bauchbetont, so gefährdet diese die Gesundheit mehr, wie eine Fettverteilung die Hüftbetont ist. Männer leiden öfter unter der Baubetonten Fettverteilung und Frauen eher unter der Hüftbetonten Fettverteilung. Bei der Adipositas handelt es sich um eine chronische Gesundheitsstörung, denn im Körper ist zu viel Fettgewebe.

Wird über Bulimie gesprochen, so ist die Rede von einer Essstörung, die leider immer öfter auch sehr junge Menschen betrifft. Die Bulimie wird auch Ess-Brech-Sucht genannt. Die betroffenen Personen essen erst übermäßig viel und hierbei werden überwiegend Dickmachende Lebensmittel verzehrt. Nach der Heißhungerattacke kommt dann der Wunsch das Gewicht zu halten und es wird ein Erbrechen der verspeisten Lebensmittel herbeigeführt. Personen die unter der Bulimie leiden bzw. daran erkrankt sind, befinden sich in einem Teufelskreis, dieser kann in den meisten Fällen nur durch professionelle Hilfe durchbrochen werden. Die Menschen leiden sehr stark unter einer krankhaften Angst dick werden zu können. Nicht nur Erbrechen soll dieses verhindern, manche nehmen hierfür auch Abführmittel oder Appetitzügler.

Menschen die an Adipositas oder Bulimie erkrankt sind, benötigen auf jeden Fall eine professionelle Unterstützung. Die Behandlung erfolgt in den meisten Fällen durch Psychotherapeuten und es gibt auch spezielle Seminare, bei denen die Betroffenen lernen sich gesund zu ernähren. Es gibt für die Behandlung spezielle Kliniken, Beratungsstellen, Selbsthilfe- sowie Wohngruppen. Bei Gruppentherapien lernen die Teilnehmer gemeinsam wie sie ihr Essverhalten ändern können und dieses auch wieder in den Griff bekommen, dies geschieht überwiegend in Gesprächstherapien.